Swiss Finance & Property Investment AG
Swiss Finance & Property Investment AG – Solides Geschäftsjahr 2018
  • Reingewinn exkl. Neubewertungen CHF 12.9 Mio. (+7.6%)
  • Reingewinn inkl. Neubewertungen CHF 13.4 Mio. (-30.6%)
  • Portfolioausbau um 6.6% auf CHF 645.3 Mio.
  • Unveränderte Barausschüttung von CHF 3.60 pro Stammaktie
  • Dr. Hans-Peter Bauer gibt VR-Präsidium ab, bleibt aber im Verwaltungsrat

Die Swiss Finance & Property Investment AG blickt auf ein solides Geschäftsjahr 2018 zurück. Das operative Ergebnis ist nochmals gestiegen – rückläufige Sondereffekte führten zu einem tieferen Gewinn als im Vorjahr. Der Verwaltungsrat beantragt eine unveränderte Barausschüttung aus den Kapitalreserven von CHF 3.60 pro kotierter Stammaktie mit Nennwert CHF 12.60. Damit beträgt die Ausschüttungsrendite bezogen auf den Aktienkurs am 31. Dezember 2018 4.19%.

Jahresergebnis 2018

Die Swiss Finance & Property Investment AG (SIX Swiss Exchange: SFPN) hat das Geschäftsjahr 2018 abermals mit einer Zunahme des operativen Ertrags abgeschlossen. So stieg der Reingewinn exkl. Neubewertungseffekte/latente Steuern um TCHF 909 (+7.6%) gegenüber dem Vorjahr auf CHF 12.9 Mio. Dies ist hauptsächlich auf den um CHF 3.3. Mio. gestiegenen Liegenschaftsertrag von CHF 26.7 Mio. zurückzuführen. Deutlich geringere Neubewertungseffekte bremsten jedoch den Anstieg des Betriebsertrages nach Neubewertung von CHF 38.6 Mio. auf CHF 39.3 Mio. Dementsprechend reduzierte sich das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von CHF 29.8 Mio. auf CHF 21.9 Mio., und der Reingewinn sank von CHF 19.3 Mio. auf CHF 13.4 Mio. (-30.6%). Der Gewinn pro Aktie exklusive Neubewertungseffekte betrug CHF 3.83 (VJ CHF 3.97), das Eigenkapital (NAV) pro kotierte Aktie per 31. Dezember 2018 CHF 95.65 (VJ CHF 95.10) und der EPRA NAV CHF 111.35 (VJ CHF 110.43).

Immobilienportfolio

Die strategische Fokussierung auf gute Lagen in Zürich und Basel wurde auch im Geschäftsjahr 2018 weitergeführt. So ist der Portfoliowert durch zwei Zukäufe in den Regionen Basel und Zürich sowie durch Neubewertungseffekte um CHF 40.2 Mio. (6.6%) auf insgesamt CHF 645.3 Mio. per 31. Dezember 2018 angestiegen. Der Leerstand per 31. Dezember 2018 erhöhte sich leicht auf immer noch tiefe 3.84% (VJ 1.66%).

Laufende Projekte

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 standen die Ausweitung vermietbarer Flächen im Walzwerk Münchenstein und die Planung des Entwicklungsprojektes Riehen im Vordergrund. Letzteres wurde nach dem Bilanzstichtag aufgrund der erteilten Baubewilligung erworben. Beim Promotionsprojekt Residenza Parco d'Oro in Ascona konnten 2018 drei Wohnungen verkauft werden, so dass nur noch eine Wohnung zum Verkauf steht. Beim Promotionsprojekt Elsässerstr. 1+3 in Basel wird die Baueingabe im Frühling 2019 erfolgen.

Solide Finanzierung

Die Gesellschaft ist mit einer Eigenkapitalquote von 47.2% (VJ 49.3%) robust finanziert. Der durchschnittliche Zinssatz inklusive Swaps des zinspflichtigen Fremdkapitals betrug im Berichtsjahr 1.86% (VJ 1.75%). Die durchschnittliche Zinsbindung blieb nahezu unverändert bei 7.93 Jahren (VJ 8.11 Jahre).

Ausblick 2019

Die Geschäftsleitung, ist sich des anspruchsvollen Umfeldes sehr wohl bewusst, und begegnet dieser Situation mit einer verstärkten Strategie der Arrondierung bei gleichzeitig konsequentem Ausbau vorhandener Potentiale. Angesichts der tiefen Zinsen dürfte nach wie vor eine starke institutionelle Nachfrage nach Renditeliegenschaften vorhanden sein. Ausgehend von einer sorgfältigen Einschätzung der Risiken und Chancen rechnen der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung auch 2019 mit einem überzeugenden Unternehmensergebnis, das die bisherige attraktive und stabile Dividendenpolitik sicherstellt.

Anträge an die Generalversammlung vom 10. April 2019

Der Verwaltungsrat beantragt eine Ausschüttung aus den Kapitalreserven pro Namenaktie à CHF 12.60 nominal von CHF 3.60 und pro Namenaktie à CHF 2.52 nominal von CHF 0.72. Daraus ergibt sich für die an der SIX Swiss Exchange kotierten Namenaktien à CHF 12.60 nominal eine Ausschüttungsrendite von 4.19% bezogen auf den Aktienkurs am 31. Dezember 2018.

Der Verwaltungsrat beantragt neben den bisherigen Mitgliedern Herrn Andreas Hämmerli, Dipl. Architekt HTL, als neues Mitglied in den Verwaltungsrat zu wählen. Herr Hämmerli war zehn Jahre in der Geschäftsleitung von Mobimo für den Bereich Entwicklung zuständig. Ausserdem schlägt der VR der Generalversammlung vor, Herrn Alexander Vögele, VR seit 2014, als Präsident des VR zu wählen. Dr. Hans-Peter Bauer, amtierender VR-Präsident, bleibt Mitglied des Verwaltungsrates. Zudem beantragt der VR die Umbenennung der Gesellschaft in SF Urban Properties AG. Die Namensänderung entspricht der Anlagestrategie des Gefässes und bietet eine klarere Abgrenzung zum Asset Manager Swiss Finance & Property AG.

Der Verwaltungsrat dankt VR-Präsident Hans-Peter Bauer und dem bis Ende August 2018 tätigen ehemaligen CEO Thomas Prajer für ihren grossen Einsatz und ihre geleistete Arbeit, und wünscht ihnen alles Gute.

 

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