Das erste Quartal 2023 war von Kostenmanagement, Vorbereitung auf die Referenzzinssatzanpassung sowie von Transaktionsaktivitäten zur weiteren Portfoliooptimierung geprägt.
Ersteres ist im aktuellen Umfeld von zentraler Bedeutung, um die Performance eines Wohnfonds in den Zeiten stark steigender Zinsen hochzuhalten. So wurden nicht zwingend notwendige Projekte verschoben, ohne dabei qualitativ und energetisch grosse Einbussen in Kauf zu nehmen. Die Steigerung des Mietertrages aufgrund des angestiegenen Referenzzinssatzes birgt grosses Potential, wenn auch teilweise mit politischem Gegenwind zu rechnen ist. Die Umsetzung bedeutet eine deutliche Mehrbelastung für die Bewirtschaftungsunternehmen. Eine frühzeitige Strategiedefinition war darum unabdingbar.
Zur weiteren Optimierung des Bestandesportfolios wurde die Liegenschaft in Bazenheid gewinnbringend veräussert und zeigt, dass die Marktwerte der aktuellen Belastungsprobe standhalten. Das durch die Transaktion gelöste Kapital wird zur Rückführung des Fremdkapitals verwendet. Generell soll dieses durch Sacheinlagen und ausgewählte Devestitionen noch etwas reduziert werden, um Opportunitäten am Transaktionsmarkt aktiv wahrnehmen zu können.