19. Februar 2026 | Christian Häggi

Investieren, wo Wohnungen fehlen: Club Deals schaffen Investoren Zugang zu Immobilienentwicklungen

Die Wohnungsnot in der Schweiz treibt Preise für Wohneigentum und Mieten für Wohnungen in die Höhe. Dabei wird in der Schweiz zu wenig gebaut. Oftmals weil Know-how und Ressourcen fehlen.

Die Swiss Finance & Property Group (SFP Gruppe) bietet zusammen mit EROP Real Estate & Partners Investoren direkten Zugang zu Immobilienentwicklungen mit den EROP Club Deals. Dabei profitieren qualifizierte Investoren von einem institutionalisierten Zugang zu spezifischen Entwicklungsprojekten und dem Know-how einer Entwicklerin mit ausgewiesener Fachkompetenz. Entwickelt werden Renditeliegenschaften wie auch Wohneigentum. Der Anspruch dabei: Für Investoren eine attraktive Rendite auf dem eingesetzten Kapital von min. 15% p.a. zu erwirtschaften.

Wohnungsmarkt Schweiz: Ein ausgetrockneter Markt mit strukturellem Mangel

Der Schweizer Wohnungsmarkt ist ausgetrocknet. Die Leerwohnungsziffer lag per Ende Juni des vergangenen Jahres bei nur einem Prozent, ein deutliches Zeichen eines landesweiten Mangels an verfügbarem Wohnraum. In urbanen Zentren zeigt sich dieser Trend sogar noch akzentuierter: So betrug die Quote im Kanton Zürich lediglich 0.5% (Quelle: BFS Bundesamt für Statistik).

Auch die Entwicklung der Transaktionspreise für Wohneigentum sowie der Mietpreise zeigt klar nach oben. Die anhaltende Verknappung des Angebots hat die Preise über Jahre deutlich steigen lassen. Der temporäre Zinseffekt der Jahre 2022/2023 vermochte diese Dynamik lediglich leicht zu bremsen (Quelle: Wüest Partner).

Betrachtet man die Nettozuwanderung sowie das Wachstum der ständigen Wohnbevölkerung, zeigt sich, dass der Wohnungsbau grundsätzlich mit der Bevölkerungsentwicklung Schritt gehalten hat. Treiber des Leerstandsrekords sind neben der Zuwanderung der Trend hin zu kleineren Wohnungen sowie die sinkende durchschnittliche Haushaltsgrösse. 

Für 2025 prognostiziert Wüest Partner zwar eine erneute Zunahme der Investitionen in Wohnbauten. Dennoch bleibt das Volumen klar unter dem Niveau, welches für eine nachhaltige Entspannung der Wohnungsnot erforderlich wäre.

Bauen in der Schweiz: Chancen und Herausforderungen 

Angesichts der Marktknappheit müsste sich Bauen heute eigentlich lohnen. Dennoch ist die Bautätigkeit in den vergangenen Jahren nicht signifikant gestiegen (Quelle: BFS).  Dies zeigt sich einerseits an den stagnierenden direkten Bauinvestitionen, aber auch an der stagnierenden Zahl der Baugesuche. Die Gründe dafür liegen weniger in der Finanzierung, sondern vielmehr in den operativen Herausforderungen des Bauens. Vier zentrale ressourcenbindende Faktoren verlangsamen den Bauprozess und prägen damit den Erfolg von Entwicklungsprojekten: 

  • Anspruchsvolle Genehmigungsverfahren: Die mittlere Bewilligungsdauer für Mehrfamilienhäuser ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Gemäss UBS liegt sie heute bei 200 bis 230 Tagen, in grossen Städten sogar deutlich darüber: in Zürich rund 305 Tage, in Lausanne etwa 210 Tage. Hauptgründe sind eine zunehmende Regulierungsdichte, komplexere Auflagen und eine steigende Anzahl an Einsprachen. 
  • Höhere bauliche und technische Komplexität: Erhöhte Anforderungen an Wohnqualität, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit führen zu anspruchsvolleren Bauprozessen und aufwendiger Gebäudetechnik. Gleichzeitig eröffnen moderne Systeme neue Mehrwerte, so z. B. digitale Zugangslösungen, intelligente Heizungs- und Lüftungssteuerungen. Entscheidend ist eine eng abgestimmte Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten, um Kosten- und Planungssicherheit zu gewährleisten. 
  • Fachkräftemangel in der Baubranche: Qualifizierte Fachkräfte sind knapp und oft langfristig ausgebucht. Dadurch werden Vergabeverfahren komplexer und die Kontrolle sowie Koordination der Gewerke wichtiger. Der Mangel erhöht zudem das Risiko von Verzögerungen und Qualitätsproblemen. 
  • Einkauf mit klarer Vision und konsequenter Margensicht: Der Projekterfolg beginnt beim richtigen Einkauf. Bei Immobilienentwicklungen kommen zusätzliche Risiken hinzu: Planungsunsicherheiten, Baukostenentwicklung und Marktnachfrage. Eine präzise Prüfung von Kosten, Marktpotenzial, Projektplanung und Ausführung bereits in der frühen Phase ist entscheidend, um eine attraktive Marge für Investoren sicherzustellen. 

EROP & SFP Gruppe: Erfolgsfaktoren für effiziente Immobilienentwicklungen 

Ein erfolgreicher Entwicklungsprozess basiert auf einer multidisziplinären Zusammenarbeit. Über die EROP Club Deals stellt SFP Investoren genau diesen Ansatz zur Verfügung. 

Die Mitarbeiter von EROP verfügen über langjährige Erfahrung in der Immobilienentwicklung und einen exzellenten «Track Record». Der Entwicklungsprozess umfasst: 

  • Ganzheitliche Planungs- und Ingenieurleistungen zu einem fixen Preis 
  • Ausschreibungen und Einsprachenmanagement, bei dem aktiv der Dialog gesucht wird 
  • Projektüberwachung bis zur vollständigen Realisation 
  • Konsequente Budgetführung durch optimierte Planung und Designprozesse 

Dieser Ansatz ermöglicht es, Kostenpotenziale zu identifizieren, Risiken zu minimieren und Projekte effizient umzusetzen. 

Die SFP Gruppe übernimmt die Funktion der Asset Managerin: 

  • Prüfung und Selektion der Club Deals vor Lancierung 
  • Sourcing geeigneter Liegenschaften 
  • Transparente Offenlegung aller Kosten- und Ertragserwartungen 
  • Begleitung jedes Projekts von Lancierung bis Liquidation 
  • Überwachung zentraler Meilensteine 
  • Kontinuierliche Kommunikation mit Investoren 

Damit stellt die SFP Gruppe sicher, dass jedes Investment professionell geprüft, konsequent überwacht und transparent gesteuert wird. 

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Head Corporate Finance & Capital Markets

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